Samstag, 20. Dezember 2014

19. Get-together an einem der schönsten Enden der Erde

Geschichten und süße Leckereien im Hofcafé Gurvitz bei Rambin

Hofcafé in Gurvitz bei Rambin

So schön kann das neue Jahr ausklingen: mit herzlichen Gesprächen am Kamin und an der Feuerschale, wärmendem Holunder-Punsch, Kürbis-Möhren-Karoffelsuppe mit Dinkelbrot, Bratapfelkuchen, Schokoladen-Wallnuss-Kuchen und Pflaumenmus-Schmand-Schnitte hinter historischen Mauern. Das letzte Get-together führte uns am 18. Dezember in das 2014 eröffnete Hofcafé von Christian Berlet nach Gurvitz bei Rambin.

Christian Berlet (links) im Gespräch


Bereits die Anreise in das winzige Dörfchen im Südwesten der Insel Rügen stellte sich als Abenteuer heraus. Nur ein Betonplattenweg - durch die Orte Rambin und Breesen führend – führte uns in das stilvolle Café des gebürtigen Iserlohners. Im Auto hüpften wir an Feldern und Wiesen, Baumgruppen und Gehöften, dem Fuchsberg und dem Kubitzer Bodden vorbei.

Stimmungsvolles Ambiente

Eine Feuerschale wies uns den Weg in sein Café am gefühlten Ende der Welt. An unverputzten Backsteinwänden leuchteten Sterne und Kerzen. Im Bullerjan loderte das Feuer. Auf dem Tisch standen frisch gebackene Wallnuss-Plätzchen und Kerzen. Es duftete nach Kuchen, Punsch und Kaffee.


Nach der Begrüßung berichtete Christian Berlet voller Stolz, dass es eine Sage über Gurvitz gibt: „Das schneeweiße Hühnchen“ von dem berühmten Schriftsteller Ernst-Moritz-Arndt. Sie handelt von einem Mädchen, das ein schneeweißes Hühnchen aufnimmt, es liebt und herzt und nach dessen Tod reich beschenkt wird.

Janet Lindemann liest die Sage: „Das schneeweiße Hühnchen“

Christian Berlet, gelernter Koch und Kellner, Kosmetiker und Visagist, Manager im Slowfood und Buchhändler, Schamane und Reiki-Meister erzählte uns, wie er vom Sauerland, über Düsseldorf und Hamburg und schließlich nach Rügen kam. Hier leitete er unter anderem in Gingst die Buchhandlung „Pyramide“.


Die Insel ist für ihn zur Heimat geworden, in Gurvitz fühlt er sich zu Hause. Hier kann der 55-Jährige seine Fertigkeiten und Fähigkeiten bündeln, Wissen weitergeben und seine Gedanken teilen. So stellt er sein Hofcafé auch für Feierlichkeiten, Seminare und Vorträge zur Verfügung. Zum Herbstfest kamen Bewohner der umliegenden Ortschaften zusammen. Die Stralsunder Künstlerin Antje Marsch präsentierte ihre Upcycling-Produkte (Karten, Teelichter, …). Lena und Laura, zwei Mädchen aus dem Nachbarort Breesen, spielten eigene Melodien auf dem Keyboard.

Am vierten Advent können Besucher eine Mond-Reise mit unserem XING-Mitglied Anja Mond unternehmen und in die mystische Welt des Tarot eintauchen.

Matthias mit dem Schokoladen-Wallnuss-Kuchen

Kürbis-Möhren-Karoffelsuppe mit Dinkelbrot

Bratapfelkuchen

Rumkugel
Auf dem Hof von Christian Berlet und seinem Geschäftspartner gibt es sich jedoch nicht nur das Café, sondern auch eine geschmackvoll eingerichtete Ferienwohnung mit Rundblick auf den Kubitzer Bodden. Weitere sollen hinzukommen. Im Garten befinden sich Venusblume, Steinkreis, Schwitzsteinhöhle, Blumen, Obstbäume, Gemüse und Kräuter. Geschenke der Natur verarbeitet er in seiner Küche zu kunstvollen Gerichten und serviert es seinen Gästen. Hof und Garten konnten wir leider nicht bewundern. Denn unser Treffen fand abends kurz vor dem kürzten Tag des Jahres statt.

Doch wir werden wiederkommen – an diesen besonderen Ort an einem der schönsten Enden der Welt. Versprochen. Danke, Christian, dass du uns so liebevoll empfangen hast.

Text: Janet Lindemann
Fotos: Ralf Eppinger

Montag, 3. November 2014

2. Wanderherbst Rügen Sternwanderung nach Sellin

Abschlusswanderung von Binz nach Sellin 

 

2. Wanderherbst: Wanderung durch die Granitz zum Ostseebad Sellin

Granitzhaus: Das ehemalige Forst- und Gasthaus der Fürsten zu Putbus beherbergt seit 2004 ein Informationszentrum über das UNESCO-Biosphärenreservat Südost-Rügen.


Am 26.Oktober trafen sich 18 Teilnehmer zur Wanderung durch die Granitz zum Ostseebad Sellin mit Stopp am Granitzhaus und am Jagdschloss Granitz.
 

Guppenbild der fünf XING-Gruppenmitglieder
In Begleitung zweier Kollegen der Kurverwaltung Binz ging es auf die etwas über sieben Kilometer lange Strecke. Mit dabei waren fünf wanderfreudige Teilnehmer der Xing Gruppe Rügen.

Gegen 15:00 Uhr begrüßte uns die Kurdirektorin des Ostseebades Sellin Adriana Zawisza auf der Selliner Seebrücke.

Kurdirektorin Adriana Zawisza und Ulrich Pommerenke

Ulli Pommerenke dankt im Namen der Xing Gruppe Rügen für die tolle Organisation dieser Veranstaltung im Rahmen des 2. Wanderherbstes Rügen.


Vortrag mit Ortschronist Gerhard Parchow
Im Anschluß folgte ein Vortrag mit Ortschronist Gerhard Parchow über die Geschichte des Ostseebades Sellin, die Seebrücke und die Bäderarchitektur

Im Anschluss gabe es einen gemütlichen Ausklang bei einem Get together mit kleinem Imbiss

Der 3. Wanderfrühling  der Insel Rügen findet vom 16.04. – 26.04.2015 statt.

Freitag, 10. Oktober 2014

Get Together - 5. Sandskulpturenausstellung in Binz

Get Together: 5. Sandskulpturenausstellung in Binz

Das Sandskulpturen-Fest auf Rügen ist auch 2014 wieder das Event für die ganze Familie. In diesem Jahr dreht sich alles um die “Zeitreise durch die deutsche Geschichte”.


Auf rund 5.600 Quadratmetern erschufen internationale Künstler aus aller Welt faszinierende Skulpturen aus Sand und verarbeiten dabei 16.000 Tonnen Spezialsand.



Für das leibliche Wohl wurde mit Kaffee und Kuchen gesorgt.

Vielen Dank Thomas van den Dungen für deine Einladung und weiterhin viel Erfolg!! Danke auch an PapadoXX-Fotografie für die Fotos.

Zu sehen ist die Ausstellung noch bis 9.November auf der Festwiese in Binz - www.sandfest-ruegen.de

Zum Abschluß darf unser traditionelles Gruppenfoto nicht fehlen.

Herzlichst Ihr
Moderatorenteam

Montag, 23. Juni 2014

43. Businesstreffen unserer XING Gruppe in Sassnitz

43. Businesstreffen unserer XING Gruppe Rügen bei Kutter- und Küstenfisch


Am Donnerstag, den 19. Juni 2014 trafen sich 10 Gruppenmitglieder im Stadthafen Sassnitz bei der Kutter – und  Küstenfisch Rügen GmbH

Philipp Bruns, Kutterfisch

Unser Gastgeber an diesem Abend war Philipp Bruns, Abteilungsleiter im Hause Kutterfisch und zuständig für das firmeneigene Restaurant, die Fischtheke und den Verkaufsladen mit original Rügener Produkten.



Richtig Fisch essen kann man nur an der Quelle und da, wo die Küche wirklich etwas von Fisch versteht…und wenn jemand etwas von Fisch versteht, dann der gelernte Koch, Philipp Bruns.

Folgendes wurde serviert:



  • Hausgemachte Dorschklopse
  • Göteborger Heringssalat
  • Rügener Dilltopf
  • Pikanter  Matjessalat
  • Hausgemachte Pfefferheringe
  • Hausgemachte Rollmöpse
  • Emdener Rauchmatjes
  • Emdener Kräutermatjes










Es war eine sehr feine kleine gemütliche Runde mit guten Gesprächen, tollem Essen und passenden Getränken.

Philipp Bruns stellte kurz die Firma vor, erklärte die verschiedenen Fischarten in der Auslage, sprach über den Fang, die Verarbeitung und gab Tipps zur Zubereitung.


Danke für den sehr informativen Abend und auch an PapadoXX-Fotografie für die Fotos.




Zum Abschluß darf unser traditionelles Gruppenfoto nicht fehlen

Herzlichst Ihr
Moderatorenteam

Montag, 2. Juni 2014

42. Business-Treff im historischen Scheelehof mit Prof. Dr. Werner Gronau

42. Business-Treff im historischen Scheelehof mit Prof. Dr. Werner Gronau

Thema „Tourismuswirtschaft und Kooperation“



Bestens arrangiert war unser 42. Business-Treff durch das Team des Scheelehofes in Stralsund: Ein sehr schmackhaftes und liebevoll gestaltetes Buffet im historischen Scheelesaal und eine launige wie interessante Begrüßung durch den Hoteldirektor Eike Sadewater, der über die Geschichte des Hauses informierte und von einer sehr guten Entwicklung mit fast 100-prozentiger Auslastung der Gäste berichten konnte.





Unser Talkgast Prof. Dr. Werner Gronau erwies sich als profunder und bundesweit stark nachgefragter Tourismusexperte und gab einen sehr aufschlussreichen Vortrag zur Tourismuswirtschaft und Kooperation. Prof. Gronau informierte über die aktuellen Trends und empfahl eine engere Kooperation innerhalb unseres Großkreises. Insbesondere sollten die touristischen und kulturellen Stärken der Teilregionen intensiver herausgearbeitet werden und intensiver auf spezielle auf den Gast ausgerichtete Programme entwickelt und angeboten werden.

Wir sollten uns überdies auf die Potenziale des Großkreises Vorpommern-Rügen fokussieren und dazu beitragen, insbesondere die Identität der Bürger/innen durch Kontakte, den unvoreingenommenen Austausch und vor allem durch Kooperationen verstärken.




Zugleich bildete der 42. Business-Treff das 5-jährige Bestehen unserer XING-Gruppe und der Ort der Zusammenkunft sollte als ein Signal des Zusammenwachsens des Großkreises dienen. Herzlichen Dank an Sally Raese, die den Abend gestaltet und organisiert hatte; für den Herbst schauen wir bereits auf einen besonderen Business-Treffort in Stralsund. Besonders freuen wir uns über neue Teilnehmer, die uns im „Scheele“ eine positive Rückmeldung gereicht haben.







Nichtzuletzt war der Rundgang durch das historische Gebäude, die Frau Krause (Marketing-Leiterin) geleitet hatte.


Zum Abschluß darf unser traditionelles Gruppenfoto nicht fehlen


Besten Dank an Jens Mueller von MUOVE.DESIGN für die Fotos!

Herzlichst Ihr
Moderatorenteam

Montag, 28. April 2014

41. Business-Treff mit Landrat Ralf Drescher im Kaufmannshof Hermerschmidt: „Rügen hat alles!“




Das Romantikhotel Kaufmannshof vermittelt einen exquisiten Charme und Stil mitten im Zentrum der Kreisstadt Bergen auf Rügen.

41. Business-Treff mit Landrat Ralf Drescher im Kaufmannshof Hermerschmidt: „Rügen hat alles!“

Landrat Ralf Drescher und XING-Moderator Ulrich Pommerenke
Das Motto hätte nicht besser sein können: „Wächst zusammen, was zusammen gehört?“ – Diesen „Ball“ nahm der Landrat des Landkreises Vorpommern-Rügen,  Ralf Drescher, gern auf und fand während unseres aufschlussreichen und heiteren 41. Business-Treffs gleich passende Worte auf die schnell zu ergänzenden Sätze:
Rügen ist „eine tolle Marke“.
Rügen braucht „auch den Rest des Landkreises“.
Rügen fehlt? „Hat alles!“
Rügen könnte „mehr industrielle Entwicklung gebrauchen.“
Rügen ärgert „ich glaube, nichts“.

Die Veranstaltung unserer XING-Gruppe fand eine gute Resonanz und das Bedürfnis, viele Fragen an den Landrat zu stellen, der offen und úngeschönt die Situation des Landkreises skizierte – seine erste Bilanz zur Hälfte seiner Amtszeit:

„Wir befinden uns in einem Tal“

Sein wichtigstes Anliegen sei das Zusammenwachsen der Teilregionen Nordvorpommern, Stralsund und Rügen zu einem lebenswerten und wirtschaftlich starken Landkreis, wobei dieses Ziel noch lange nicht erreicht sei. Die zum Landkreis gehörenden 1400 Mitarbeiter/innen seien noch längs nicht zu zusammen gewachsen und er habe nicht zu seinem Amtsantritt 2011 nicht ahnen können, wie schwierig dies sei. Rezepte für das Zusammenwachsen gebe es und kenne er nicht, doch müsse das Beste von den Teilregionen übernommen, die Neiddebatten überwunden und nicht untereinander die Knüppel zwischen die Beine geworfen werden. Die Finanzfragen mit einem Defizit von 13,5 Millionen Euro spielten dabei eine zentrale Rolle, räumte Drescher ein, jedoch werde es perspektivisch zu Einsparungen kommen, der zum Ende der ersten Legislaturperiode das Minus auf 8,5 Millionen Euro zurückfahren will und bis 2020 auf eine schwarze Null kommen will. Bezeichnend sei, dass auf die jährlichen 430 Millionen Euro ganze 62 Prozent davon auf die Bereiche Jugend und Soziales entfallen würden. 

Perspektive habe eine bessere Präsentation der ca. 225.000 Einwohner des fünftgrößten Landkreises Deutschlands mit ca. 330.000 qkm (Vergleich Saarland: 280.000 qkm) : „Alles im Laden, noch zu wenig im Schaufenster.“ Wichtig sei zudem, dass sich „VR“ in den Bereichen Nahverkehr und Wirtschaftsförderung mit dem Landkreis Vorpommern-Greifswald zusammentue, um in Schwerin mehr durchsetzen zu können. Die Gründung von Netzwerken und die überparteiliche Zusammenarbeit halte der Landrat für ein wichtiges Zukunftsprojekt.

Die überwiegende Unzufriedenheit der Bürger/innen und zwar über zwei Drittel nach einer repräsentativen Umfrage der „OZ“ könne nicht falsch sein, doch vieles werde auch emotional erlebt. Andererseits könne man alle Dienstleistungen der Landkreisverwaltung auf Rügen bekommen.








Es fanden zahlreiche Gespräche mit dem Landrat nach dem Insel-Talk statt, der sich sehr viel Zeit dafür nahm und sogar selbst Kontakte knüpfte und die Verbindungen weiter pflegen wolle:

Danke an den Landrat Ralf Drescher für den sehr informativen Abend und an PapadoXX-Fotografie für die Fotos.

Zum Schluß darf unser traditionelles Gruppenfoto nicht fehlen


Herzlichst Ihr
Moderatorenteam